Der Fluch

Der Sturm
...eine magische Nacht ?...

Während der Waldläufer gerade auf dem Weg zu Walburga war und die anderen gerade in Butzes Bootshaus fertig waren, schlägt das Wetter dramatisch um. Ein heftiger Sturm zieht vom Galgrath herunter und der Nachmittag wird plötzlich finster wie die Nacht. Die Leeter verrammeln sich in ihren Hütten und auch ihr schafft es nicht mehr trocken in den Brandkessel. Ihr kommt dort, mal wieder durchnässt an und beschliesst, dass es heute keinen Sinn mehr macht weitere Nachforschungen anzustellen. Stattdessen macht ihr euch einen gemütlichen Abend im Brandkessel bei Dunkelbräu und Schmalzbroten.

Der Abend geht vorüber, und ihr fallt mit wohlig gefülltem Magen und einem angenehmen Rausch in eure Betten. Vermutlich ist des den Kräutern im Schnaps zu verdanken, dass ihr trotz des Lärms des Sturms wie die Halblinge beim Mittagsschlaf schlummert. Als ihr am nächsten Morgen erwacht tun euch jedoch die Schädel weh. Beim Aufstehen merkt ihr dann, dass das Problem gar nicht wirklich eure Köpfe sind, sondern das die Kissen irgendwie harte Stellen hatten. (Einer von euch hat dieses Problem nicht. Die Person weiss warum und weiss wer gemeint ist ^^ )

Ihr schaut unter eure Kissen und findet dort kleine, schlichte Stoffsäckchen. Jedes Säckchen enthält  30 TT.

Ihr wisst zwar nicht was Weihnachten ist, aber ihr verspührt ein wohliges Gefühl und merkt, dass jemand an euch denkt.

View
Tagebucheintrag von Greta, der Dorfwitwe
Fan-Fiction von wem, der gern dabei gewesen wäre.

Freitag, 16. Dezember XXXX

 

Liebes Tagebuch,

Nachdem ich dem nicht enden wollenden Regen stundenlang gelauscht habe, ohne die Kraft fürs Aufstehen aufbringen zu können, habe ich einen Entschluss gefasst. Mein Leben muss sich wieder ändern – Diese andauernde Tristesse, seit Haggar von mir gegangen ist. Der Hunger, weil kein Geld für etwas gutes zum Essen da ist. Das Gefühl der Nutzlosigkeit, weil niemand mir eine dauerhafte Arbeit anbieten will. Das Gefühl der Demütigung, weil mir der Gaukler dann doch eine dauerhafte Arbeit in seinem Planenwagen angeboten hat… Der Kerl gehört kastriert.

Heute werde ich ausgehen, habe ich mir gedacht. Ich habe mir trotz des Regens meine besten Sachen angezogen. Nicht, dass die etwas besonderes wären, aber man muss eben tun, was man kann. Noch kurz mit dem Wasser der Regenwassertonne frisch gemacht, und auf in den Brandkessel! Dir kann ich es ja verraten, liebes Tagebuch: Insgeheim habe ich gehofft, Raul zu sehen. Du weißt ja: der allein stehende, gut aussehende Bäcker mit der süßesten aller Stimmen.

Doch mit den tatsächlichen Ereignissen des Abends habe ich wirklich nicht gerechnet. Ich habe mich allein in eine Ecke des Lokals gesetzt und einen Kräuterschnaps bestellt. Wiederliches Zeug, aber irgendwas muss mir ja dabei helfen, meinen Mut zu finden. Zu meinem Entzücken hörte ich die ersehnte, piepsig-quiekende Stimme aus der anderen Ecke des Raumes. Aber bevor ich einen guten Blick auf Raul erhaschen konnte, öffnete sich die Kneipentür unter lautem Knarren. Herein kam ein seltsames Quartett:

Allen voran ein sehr hochnäsiger, schlacksiger Mann in einer komischen Robe. Er sah aus wie jemand, der sich als Zauberer verkleidet hat und wirkte recht arrogant. Das er wirklich einen kleinen Taschenspielertrick beherrscht, musste ich später feststellen, dazu aber nachher mehr. Geduld, liebes Tagebuch!

Dicht gefolgt von dem Hänfling in Robe betrat die nächste Person das Lokal. Breiter Rücken, starke Schultern, und dieses Selbstbewusstsein! Man sagt zwar immer, auf Äußerlichkeiten kommt es nicht an, aber dieser erste Eindruck sprach eine andere Sprache.

Meine Aufmerksamkeit wurde jedoch schnell auf die dritte Person gelenkt, die den Raum betrat. Eine Halbline. So unglaublich drollig! Du weißt ja, dass ich eine Schwäche für halblinen habe. In diesem Moment trat die ganz besonders zum Vorschein. Sie war völlig durchnässt vom Regen und schien so hungrig und durstig, das hat mich fast zum Weinen gebracht!

Zu guter Letzt betrat jemand den Raum, der theoretisch ein Waldläufer hätte sein können. Er hatte aber keinen Bogen. Vielleicht Ist er noch in der Ausbildung. 

Die vier Neulinge setzten sich hin und bestellten Suppe und Bier. Der komische Lauch wollte Wein. Sieht dem Schnösel ähnlich. So was versnobtes haben wir hier nicht, und wollen wir hier auch nicht haben.  Meine Aufmerksamkeit war hin-und her gerissen zwischen dem gut aussehenden Kerl und der absolut vergötternswerten Halbline. Raul hatte ich in dem Moment ganz vergessen.

Der starke Kerl ging dann zum Tresen und fragte nach Prostituierten. Wirklich jetzt? Ich war so sauer, dass ich ihm am liebsten eine gescheuert hätte. Wie kann der sowas auch noch unterstützen? Die Illusion der letzten fünf Minuten brach zusammen.

Dann breitete sich Rauls zartes Stimmchen in ungewohnt beträchtlicher Lautstärle im Raum aus. Er schien sich mit dem Metzger zu streiten. Es ging um einen Kessel Blut. Sowas ekliges. Und dann artete das auch noch in einer Kneipenschlägerei aus. So habe ich mir den Abend wirklich nicht vorgestellt. Männer sind doch alle bescheuert.

Liebes Tagebuch, ich würde dir ja Details über das Folgende berichten, doch der Kreuzverdammte Möchtegern-Abrakadabra hat den Metzger geblendet, und ich hab in dem Moment genau hin gesehen. Leider habe ich dann nicht mal mehr die Halbline gesehen, die war irgendwie von ihrem Platz verschwunden.

All das muss Konsequenzen haben. Der starke Mann hat mir das Herz gebrochen, der Magier hat mich geblendet, die Halbline ist vor mir weggelaufen und … der komische Waldläufer-Verschnitt schuldet mir eine gute Erklärung, warum er keinen Bogen hat! Ich werde diesem vermalledeiten Pack nachstellen und sie verfolgen, bis sie alle bekommen haben, was sie verdienen.

Ich fühle mich jetzt auch schon viel weniger trist. 

Dir stets ergeben, liebes Tagebuch – Greta.

View
Elathiel: Was aus seiner Sicht geschah

Elathiel kann weder lesen noch schreiben. Dies sind seine Gedanken zu den Ereignissen…

…diese verfluchten Orks wagen sich viel zu häufig aus dem Ghalgrat Gebirge in den Casne-Wydd Wald. Als wäre das nicht schon schlimm genug, habe ich bei der letzten Auseinandersetzung mit denen auch noch meinen Bogen verloren. Immerhin bin ich unverletzt davongekommen. Mehr als meine Schlafrolle und ein bisschen Zunder und einen Feuerstein konnte ich nicht vor den Orks retten.

Ich habe beschlossen mich zu einem in der Nähe liegenden Dorf aufzumachen und einen neuen Bogen sowie weitere Ausrüstung zu kaufen. Viel Geld besitze ich nicht. Vielleicht kann ich den Dorfbewohnern mit meinen Fähigkeiten bei ihrer Arbeit ein wenig unterstützen und für die Waren, die ich benötige, arbeiten. Auf dem Weg zum Dorf bin ich ein paar Wanderern begegnet. Ein Zauberer, ein Söldner und eine Halbline. Ich habe beschlossen mich ihnen für's Erste anzuschließen. In einer Gruppe zu reisen erscheint mir im Moment das Sicherste.

Es regnet schon seit Tagen. Endlich haben wir, wenn auch durchnässt, das Dorf Leet am späten Abend erreicht. Im Gasthaus wurden wir freundlich mit einer Fischsuppe und einem warmen Dach über dem Kopf empfangen. Ich teile mir mit der Halbline ein Zimmer. Von meinen drei Begleitern scheint sie mir die interessanteste Gesellschaft zu sein.

Die Stimmung im Dorf ist angesichts des langanhaltendem Regen stark angespannt. Der Metzger und der Bäcker haben sich wegen eines verschwundenen Topfes mit Blut geprügelt. Nach dem Einschreiten unseres Zauberers erfahren wir, dass die Dorfbewohner nicht gut auf Magier zu sprechen sind. Vor ein paar Monaten lebte ein Magier in dem großen Turm und schien irgendwelche Experimente dort durchzuführen.

In diesem Dorf gehen seltsame Dinge vor sich. Ein Topf mit Blut verschwindet ohne erkennbare Spuren im oder außerhalb des Hauses. Die Kräuterkundige des Dorfes Walburga hat uns von einer verschwundenen Elfenbrosche, die eine Heilmagie enthält, berichtet. Und nun scheint auch noch der Fischer verschwunden zu sein. Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Antwort im Turm des Magiers liegt. Da niemand im Dorf gesehen hat, wie der Magier das Dorf verlassen hat, vermute ich, dass er sich noch immer im Turm aufhält. Oder wenigstens seine Überreste. Unser Zauberer und der Söldner haben sich bereits im Turm umgesehen, jedoch lediglich ein paar Bücher gefunden. Eines enthält wohl schwarze Magie und der Zauberer versucht es zu entziffern. Ich habe ein ganz ungutes Gefühl bei der Sache. Der Ritter Moreno soll den Magier gekannt haben. Er wird uns sicher weiterhelfen können. Leider war er bisher nicht bereit uns zu empfangen.

Aber es gibt hier auch Gutes. Anna die Jägerin war sehr großzügig und freundlich zu mir. Ich habe angeboten, mit ihr auf die Jagd zu gehen, da nun wo der Fischer vermisst wird, keinen Fisch liefern kann. Sie willigte ein am morgigen Abend mit mir zu jagen und schenkte mir sogar einen Kurzbogen und dazu ein paar Pfeile!

 

View
Tagebuch von Fyn
Der Regen Fluch von den Wäldern Casney-Wydd

6 Tage nach dem fünften Vollmond des Jahres XXXXX, Dorf: Leet im Gasthof "Brandkessel"

(Nur der Charakter Fyn, weiß was im sein Tagebuch steht)

Ich konnte mehrere Tage lang kein Tagebuch schreiben, weil das Wetter einfach zu schlecht dafür war. Ich befinde mich seit mehreren Wochen auf Mission für meinen Magischen Orden.

Die neuen, jüngeren und unverheirateten werden wohl auf längere Mission geschickt. Ich habe mir das Leben als Magier beim diesen Magischen Orden anders vorgestellt. Ich dachte: ich könnte die alten magischen Schriften studieren und mein Wissen in der Magie erweitern. Ich werde diese Mission zu Ende bringen und wenn das Wetter weiter so schlecht ist, werde ich im nächsten Bericht meine Versetzung in den innen Dienst beantragen. Die alten Säcken im Orden werden mein Talent in der Elementar Magie Anerkennen und mir dann auch Zugang zu den alten magischen Schriften gewähren………, ich sollte mich mehr in Geduld üben, wie mein Meister es immer wieder betont hat.

Dieser ausgeraubte elfische Waldläufer….ich habe Mitleid mit ihm. Dieser Mann besitz keine Waffe und hat nur noch einen alten schmutzigen Schlafsack. 

Der Krieger mit dem Helm oder besser gesagt der Söldner. Er hat mir geholfen die Kisten im Turm aufzubrechen. In diesen Kisten waren sieben Bücher enthalten. Vier davon zerfielen beim Öffnen, zwei sind im einem so schlechten Zustand, dass ich sie nicht lesen kann. Und ein Buch…….es hat sich allein dafür gelohnt auf die Mission zu gehen…fast. Ich werde das den Orden nach dem ich es studierte habe, schnellst möglich melden müssen, wenn meine Vermutungen richtig sind.

Der Gasthof "Brandkessel" hat einen sehr guten Kräuterschnaps aber leider kein Wein. Ich hoffe das ich auf meiner Reise noch Personen treffen werde, die etwas was von Kultur verstehen und auch lesen und schreiben können. Enros, der Dorf Barde versteht wohl viel vom Alkohol aber wohl nicht von seiner Kunst. 

Aber es ist schön wieder im trocknen schlafen zu können. 
 

Fye D. Houtile, der Elementar Magier

View
Was aus Sicht der GM geschah...

An alle: Wenn ihr hier irgendeinen Fehler findet, oder der Meinung seid das etwas fehlt, dann schreibt das unter den Artikel in die Kommentare und dann bau ich das mit ein. Danke^^

Es war einmal eine Gruppe von Helden…

…Naja. Also es war auf jeden Fall einmal eine Gruppe von Leuten die nun schon mehrere Wochen lang durch den Casney-Wydd stiefelte. Sie bestand aus einem Masterbrain, einem Glücklosen, etwas kurzem und etwas muskulösem. Das Masterbrain, seines Zeichens weißer Magier, war in geheimer Mission unterwegs und suchte nach verbotenen magischen Utensilien und Büchern. Da aber Masterbrain einen zerbrechlichen Körper hat, aber eben ein Masterbrain ist, schlendert er natürlich nicht alleine durch den Wald. Durch kosmische Schicksalsfügung geschah es, dass er einen Söldner traf, der auf der Suche nach Geld und luktrativen Jobs ebenfalls die Dörfer und kleinen Städte im Casney-Widd aufsuchen wollte. Nach kurzer Zeit begeneten sie im Wald einem frisch ausgerubten Waldläufer. Waffen- und fast schutzlos entschied er, es sei besser zunächst nicht alleine im Wald zu hausen und schloss sich an. Wie die rothaarige Halbline hinzu kam ist keinem aus der Gruppe wirklich bekannt. Das mag eventuell daran liegen, dass es eine Weile dauerten bis sie bemerkten, dass ihnen jemand heimlich folgte. Eine Halbline auf der Suche nach dem großen Abenteuer! Und was kommt ihr da gelegener als eine seltsame Truppe von komischen Typen die planlos durch den Wald irrt. Als cleverer Stimmungskeks der Truppe erwies sie sich als moralische Stütze in dem nicht enden wollenden Regenwetter.

  • Nach einigen Tagen des Marschierens im Regen kam ein Dorf in Sicht. Die Nachtwache am Tor empfahl ihnen den Brandkessel und so stapften sie durch sie schlammigen Wege des Dorfs hin zum Gasthaus. Dort angekommen zeigten sich ihnen mies gelaunte Dorfbewohner.
  • Während sie Fischsuppe und Dunkelbräu genossen eskalierte im Brandkessel ein Streit über einen gestohlenen Kessel Blut. Es gibt eine Prügelei. Der Zauberer blendete den Metzger. Der Söldner wollte deeskalieren um in Ruhe essen zu können. Die Halbline hat ihr Bier gesichert.
  • Am nächsten Morgen teilte sich die Gruppe auf. Der Zauberer ging zum alten Turm. Grund dafür war, dass der Zauberer am vorherigen Abend den Metzger geblendet hatte und daraufhin die Wirtin erzählt hat, dass die Dörfler nicht besonders gut auf Magier reagieren, weil sie mit dem letzten Magier im Dorf schlechte Erfahrungen gemacht haben. Und der hat den alten Turm bewohnt. Im Turm angekommen wurden zunächst mal Fenster geputzt. Während dessen gingen Halbline, Söldner und der Waldläufer zum Metzger um ihn zu befragen. Der Söldner entschied sich aber nach kurzem um und ging ebenfalls zum Turm.
  • Halbline und Waldläufer sind vom Metzger zum Brandkessel, für mehr Fischsuppe als zweites Frühstück. Nochmal mit der Frau vom Wirt gequatscht. Von dort aus sind die beiden Richtung Mereno aufgebrochen, allerdings bereits vor dem Brandkesser von Walburga aufgehalten worden wegen der Brosche. Als sie dann tatsächlich bei Mereno ankommen schaffen sie es nicht am Hausdiener vorbei, da sein Herr gerade zu beschäftigt ist. 
  • Der Zauberer ging zurück zum Brandkessel um die Bücher zu verstauen und zu begutachten. Währenddessen sah sich der Söldner noch ein wenig im Turm um.
  • Mittags waren dann  alle im Brandkessel. Dort hörte der Magier ein Gespräch zwischen Merenos Koch und der Wirtin mit an. Er beschwert sich darüber das Butze ihm keinen Fisch gebracht hat. Halbline rät Dario Mereno doch zum Abendessen in den Brandkessel zu bringen, weil es hier ganz fantastische Fischsuppe gibt.
  • Alle, ausser dem Waldläufer, gehen mit Dario zu Butzes Haus. Das ist aber verschlossen. Danach gehen sie zu Butzes Bootshaus. Sie finden das leckgeschlagene Boot und Chaos im Schuppen. Ein Horn steckt im Boot. Mancher mag es für ein Schneckenhaus halten. Währenddessen ist der Waldläufer zur Jägerin gegangen, hat sich für den nächsten Tag mit ihr zur Jagd verabredet. Nachdem er ihr erzählt hat, dass er in den umliegenden Wäldern überfallen wurde, schenkt sie ihm einen Bogen, denn sie kennt die Wälder und weiss nur zur gut wie gefährlich es sein kann alleine auf die Jagd zu gehen.
  • aktuelle Aufenthaltsorte der Charaktere: Waldläufer geht von der Jägerin zu Walburga mit seinem neuen Bogen in der Hand. Söldner, Zauberer und Halbline sind mit dem Koch von Mereno entweder noch in der Fischerhütte oder gerade von dort wieder aufgebrochen in Richtung…Brandkessel?

    

 

View

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.