Der Fluch

Zusammenfassung 4. Spieleabend
  • Edge sollte Nachtwache schieben, kam aber vom Pinkeln nicht zurück.
  • Die beiden Elfen haben sich mit der Nachtwache abgewechselt.
  • Im Laufe der Nacht tauchten mehr Feen auf die die Gruppe bis zum Morgen nicht mehr verliessen.
  • Fye wurde von Alpträumen geplagt und fand keinen erholsamen Schlaf. Als er am nächsten Morgen versucht mit seinem Zauberstab einen Lichtzauber zu wirken umfängt die Gruppe tiefste Schwärze.
  • Direkt nach dem Aufstehen folgt die Gruppe den Feen in den Wald, trifft eine zottelige Alte, und bekommt die Karten gelegt. Sie erhalten die Karten "Die Liebenden" und "der Teufel"
  • Sie reiten eine Schlucht entlang, bis sie auf eine Steilwand mit Überhang stoßen. Sie schaffen es auf den Vorsprung und stehen nun vor einer dunklen Spalte durch sie gehen "wollen". 
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Fye D. Houtile Tagebuch IV

11-13 Tage nach dem fünften Vollmond des Jahres XXXXX, am Fuße des Gebirges

wir haben ein Nachtlager aufgeschlagen, wo wir in der nähe auch den Elfen Schame "Bolzen" getroffen haben.

Der Söldner Etch ist ein verschwunden und sein Pferd zu gelassen. Wir haben dann in der Gruppe entschieden das Pferd Bolzen zu zuteilen. Etch ist halt ein Söldner und die Loyalität ist für seine Art ein Fremdwort. Aber hat die Mission durchgeführt für die er, auch von mir bezahlt wurde.

Ich habe ein Lagerfeuer in Mitte der Gruppe gemacht, weil wir  Sachen in Wald gesehen und gehört haben. Ich habe Bolzen gefragt ob er Magie oder Schamenmagie kennt, um meine Brandblasen heilen zu können. Er hat zu erst abgelehnt weil er nicht genug Mana hatte, um eine Heilung zu vollziehen. Ich ging dann im einem eigenen Zelt schlafen. Ich träume oder sah etwas mehr…

Bolzen weckte mich mitten in der Nacht als ich albträumte. Der Schame sah besorgt aus und fragte mich ob es mir gut gehe. Ich log ihn an und sagte es gehe mir soweit gut.

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Aeonoras Kreuz
Weissagung

Wer von euch seine Notizen/ Interpretationen zur Kartenlegung hier noch mit reinschreiben will, der kann das gerne tun.

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Zusammenfassung 3. Spieleabend
Die Suche nach Elisera beginnt

- Die Gruppe schafft es nach unzähligen Versuchen den magischen Stierschädel zu zerstören. Leider haben sie dabei auch die Elfenbrosche vernichtet

- Onthar taucht in Leet auf und erzählt von seiner Tochter Elisera, die vor 17 Jahren von Orks entführt wurde. Eine Seherin hatte vor Kurzem eine Vision von ihr auf dem Berg Gemskogel. Die Gruppe erklärt sich bereit, sich auf die Suche nach ihr zu begeben. Onthar überlässt der Gruppe seine drei Pferde

​​​​​​​-Pipper und Edge kaufen neue Waffen beim Schmied. Alle besorgen sich Vorräte und Winterkleidung für den Aufstieg zum Berg

​​​​​​​- Edge geht zum Priester Graathel und schöpft neue Kraft aus dem gemeinsamen Gebet und einer Segnung

- Elathiel besucht Anna und kauft ihr einen Langbogen sowie eine Lederrüstung ab. Sie verabreden sich erneut für den Abend im Brandkessel. Während des abends kommen sich die beiden näher und verbringen die Nacht zusammen

​​​​​​​- Sigefried's Altersbeschwerden sind zu groß, als das er sich auf die Suche nach Elisera begeben könnte und verbleibt in Leet. Er schenkt Pipper ein Pony

- Pipper, Edge, Fye und Elathiel brechen auf in Richtung Gemskogel. Ihre Wege kreuzen sich mit Bolzen. Einem Elfen mit einem sehr ungewöhnlichen Namen

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Fye D. Houtile Tagebuch III
Die schwarze Schrift und der Wald

10 Tage nach dem fünften Vollmond des Jahres XXXXX, im Wald

ich habe mir nicht vorstellen können Nekromantie Magie zu sehen. Eine tote Kuh wurde mit einem Stierschädel und einen Kessel voller Blut wieder belebt.

Ich habe Instinktiv die Person am Lagerfeuer angegriffen. Eine magische Rückkupplung vom Zauberspruch "Entzünden" hat mich fast getötet. Ich musste mich in den Schlamm werfen um die Flammen auf meinen Körper zu löschen. Die Person am Lagerfeuer war der Fischer. Ich habe ihn fasst getötet. Das Nekro Ding hat Edge schwer verletzt.

Der Schädel wies Schnörkel nach zwergischer Art auf. Ich habe Untersuchungen diesbezüglich durch geführt, aber nichts weiteres gefunden. Der Zwergen Schmied weiß wohl nichts darüber.

Ich muss diesbezüglich einen Bericht an meinem Orden in der Stadt Crisasun schicken aber in diesen Dorf an den Rand der Berge gibt es keine Poststelle. Wenn ich den Fall der Nekromantie lösen kann, wird das ein guter Vorschritt in meiner Karriere als Magier. Den Titel eines Meister vom Orden werde ich dafür nicht erhalten, aber ein zwei Ränge werde ich wohl aufsteigen. 

Aber das Buch der Schwarzen Magie, dass ich gefunden habe enthält wahrhaft Schrecken aus in dieser Welt und anderen. Ich habe es durchgelesen und übersetzt. Der Inhalt hat mich nicht gut Schlafen lassen. 

Ich habe Enro den Herr des Dorfes vom Vorfall in der Nacht berichtet und habe den Turm aufgeräumt. Der Turm hat nun Names Schild.

Ich habe mir einen Hut gekauft, war ziemlich teuer 5 TT aber ein so genannter "Meister" muss auch auf sein Aussehen achten.

Im Wald haben wir einen Elfen Schamen mit dem Namen Bolzen getroffen,…..Bolzen ich verstehen die Namengebung der Namen nicht.

 

Fye D. Houtile der Zauberer aus Crisasun

 

Ceterum censeo Carthaginem esse delendam

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Elathiel: 3. Spieleabend
Eine romantische Nacht

Anna betrat den Brandkessel, während Elathiel mit seinen Kameraden an einem der Tische saß. Sie sah gut aus. Ihre langen dunklen Haare hatte sie hübsch zurecht gemacht und als sich ihre und Elathiels Blicke trafen lächelte sie ihn sowohl freudig, als auch ein wenig nervös zu. Elathiel stand auf und führte sie zu einem der freien Tische für 2 Personen. Sie aßen zu abend, tranken, quatschen und lachten. Mit der Zeit wurde Anna auch immer lockerer und entspannter. Sie schien den Abend sehr zu genießen. Ihm ging es genauso.

Nach einigen Gläsern Alkohol stand Elathiel auf. Er stellte seinen Stuhl neben den von Anna und setzte sich dicht neben sie. Während sich ihre Köpfe langsam einander nährten, legte er seine rechte Hand auf ihre Wange und hielt ihren Kopf. Beide schlossen die Augen. Ihre Köpfe rückten immer weiter zusammen, bis schließlich seine Lippen die ihre trafen. Sie begannen sich zärtlich zu küssen. Die Küsse wurden immer intensiver und leidenschaftlicher. Beide stießen leise abwechselnd vor Lust auf. Keiner der beiden wollte aufhören. Im Gegenteil. Sie wollten immer mehr sich der Lust hingeben und den Körper des anderen erkunden. Mit seinen Händen liebkoste er ihren Arm, ihre Seite und die Hüfte. Er löste sich von ihren weichen Lippen und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Anna schmunzelte, blickte ihn an und nickte freudig. Elathiel stand auf, nahm Anna's Hand und führte sie aus dem Brandkessel hinaus.

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Brief an Momo
von Pippa

Liebste Momo,

nun ist es schon arg lange her, dass ich mich bei dir gemeldet habe, und bei der Arbeitsmoral der Barden und anderer Postträger in diesen Gefilden werden es bestimmt noch zwei zusätzliche Spannen sein, bis dich dieses Geschriebene erreicht. Ich vermisse dich und die Truppe sehr, vor allem, wenn ich mir vor Augen führe, wie meine Wandergruppe miteinander umgeht.  Dass natürlich nie eine so starke Familie wie bei uns enstehen kann, war mir von Anfang an bewusst, aber ein solch garstiger Ton und ein solches Nebeneinander-, ja fast Gegeneinanderleben, das trübt mein Gemüt doch zusehends.

Ich habe dir ja bereits in meinem letzten Brief von den Herren berichtet: Von Edge, dem Söldner, der so gar keine liebenswerte Seite an sich zeigen mag, von Fye, dem Zauberer, der denkt, er ist der Einzige mit Existenzberechtigung hier, und Elathiel, dem Waldläufer, den ich fast schon ein bisschen gern gewinnen konnte.

Was die Gesellschaft zu wünschen übrig lässt gleichen die Abenteuer aber fast wieder aus; und was für Abenteuer, Momo! Genau, wie ich es mir immer ersehnt habe! Ich weiß, für Halblinge ist es oft schwer nachzuvollziehen, aber ich weiß, du vertsehst mich, so wie du das immer getan hast. Jeder Tag bringt neue Menschen, riesenhaft Bäcker mit Piepsestimmen, kahle Barden die sich als Bordellbetreiber Taschengeld hinzuverdienen, verschwundene Fischer und echte Ritter und deren Väter. Sogar ein Veilchen habe ich schon geschenkt bekommen, und auch wenn es zermatscht und zerrupft war, so war es doch in meinen Augen das zarteste Blümelein. Ich glaube, die Leute hier sehen nicht zu viele Halblinge und schon gar keine weiblichen, deswegen wird mir ein bisschen mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Gott sei Dank dass hier niemand von meinen diebischen Anwandlungen weiß, ich glaube, ich würde aus der Stadt katapultiert, so ehrlich sind die Leute hier.

Unser neuestes Abenteuer hat auch einen Kessel mit Blut, einen Stierkopf und einen echten Fluch beinhaltet. Kannst du dich noch an den Fluch des Senners vom Teufelsberg erinnern? Diesmal ist niemand gestorben, aber trotzdem kamen mir viele schlechte Erinnerungen in Gedächtnis. Ich hoffe, du und die Truppe sind immer in Sicherheit. 

Zu unserer Truppe hat sich auch noch ein weiteres Mitglied gesellt, und zwar der Vater vom Dorfritter. Er hat schon einige Sommer gesehen und ist auch definitiv nie nüchtern, aber stets freundlich zu mir und sehr kampferprobt. Und er scheint eine menschliche Seite am Söldner gefunden zu haben, was ich ihm hoch anrechne, denn mir ist es noch nicht gelungen.

Liebste Momo, wie immer schicke ich dir  das bisschen Geld das ich erübrigen kann und obendrein noch eine exzellente Kräutermischung; ein Aufguss wird bestimmt akute Muskelschmerzen lindern, oder helfen wenn dein Ischias mal wieder Probleme macht. Eines Morgends habe ich ein kleines Säckchen Gold unter meinem Kopfkissen gefunden, und ich habe auch eine Vermutung, wo es herkommt. Die Genauigkeiten meines Abenteuers erzähle ich dir, wenn wir uns wieder sehen, denn ich befürchte dass sie niedergeschrieben allzu fantastisch wirken.

Grüß alle recht lieb von mir und gib vor allem Konni einnen dicken Kuss

Bis hoffentlich bald,

deine dich liebende Pippa

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Zweiter Tagebucheintrag von Greta
Die Witwe hat genug gesehen

Liebes Tagebuch,

wie du weißt habe ich beschlossen, dem Quartett von gestern nachzustellen.  Das ist mir, wie erwartet, leicht gefallen, denn wer beachtet schon eine Witwe in Lumpen? Trotzdem wünschte ich, ich hätte es nicht getan. Mir ist schlecht, und das liegt nicht nur am Kater. Aber eins nach dem Anderen.

Der Tag ging ganz normal los. Erst mal sind die  vier zu den Merenos gegangen. Der Hänfling wurde dort als "Meister" angesprochen. Möglicherweise habe ich mich in ihm und seinen Fähigkeiten getäuscht, Äußerlichkeiten sind ja nicht alles. Der "Meister" durfte rein und die anderen wurden weggeschickt. Ich beschloss, vor dem Haus der Merenos zu warten, denn eine einzelne Person zu belauern schien mir vorerst sinnvoller, als dem Rest der Gruppe nachzusetzen. Die scheinen nämlich nicht wirklich auf Zusammenarbeit wert zu legen … manchmal reden sie einfach nicht miteinander, und irgendjemand läuft kommentarlos vom Rest der Gruppe weg. Komisches, verdächtiges Pack.

Der "Meister" verließ das Haus der Merenos schon bald wieder, in Begleitung vom alten Siggi. Er war mal wieder in sein lächerlich zu enges Ritter-Outfit aus dem vergangenen Jahrhundert geschlüpft. Das musste bedeuten, dass er die Sache genau so komisch findet wie ich. Besonders sympatisch war mir Mereno Senior trotzdem noch nie, dieser senile, alte Knacker.

Später ging die Gruppe gemeinschaftlich zum Magierturm. Ich mag den Magierturm nicht. Dort geht es nicht mit rechten Dingen zu, erzählt man sich. Später kommen sie sicher wieder zurück in den Brandkessel, dachte ich mir, und habe dort auf sie gewartet.

Und da saß er – Raoul, mit einem kleinen Feilchen, was ihm sicher der Fleischer am Vorabend verpasst hat… Wir kamen ins Gespräch und er gab mir einen Kräuterschnaps nach dem anderen aus. Irgendwann bin ich zusammen gebrochen. Wie peinlich! Ich erinnere mich kaum noch an das Gespräch. Hoffentlich habe ich nichts blödes gesagt. Ich bin jedenfalls alleine in einem Zimmer im Brandkessel wieder aufgewacht, als die Wachen alarm schlugen.

Natürlich waren das Fremden-Quartett sowie Mereno Senior bereits auf dem Plan. Ich hatte also Recht mit meinem Misstrauen! Ehe ich mich versah, verschwanden sie außerhalb der Stadt. So leicht kommen sie mir nicht davon, und ich folgte ihnen.

Was ich am Ende des Weges sah, wird mich nie wieder loslassen. Ich wage noch nicht, dir zu beschreiben, was dort war, liebes Tagebuch. Wenn ich das zu papier bringe, wäre es das Eingeständniss an meinen Wahnsinn. Vielleicht war es auch noch die Restwirkung vom Kräuterschnaps.

Ochsen mit Skelett-Köpfen gibt es nämlich gar nicht…

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Elathiel: 2. Spieleabend
Was aus seiner Sicht geschah...

…meine Kameraden erzählten mir vom Boot des Fischers und einem seltsamen Horn, dass sie gefunden haben. Es scheint mir das Horn eines Stieres zu sein. Den anderen scheint das nicht auszureichen und wollen Anna nach ihrer Meinung fragen. Mir soll's recht sein. Ich wollte sowieso zu ihr.

Edge der taktlose Idiot hat Anna gleich in seinem ersten Satz schöne Augen gemacht und auch noch versucht sich uns für die Jagd aufzudrängen. Unfassbar! Am liebsten hätte ich diesem Tölpel sofort einen Pfeil in den Schritt gejagt! Und dann ehe er weiß, wie im geschieht, noch eine verpasst! Erst rechts, dann links und dann einen heftigen Kinnhaken! Das sollte ihm eine Lehre sein! Ich kochte innerlich vor Wut und es kribbelte mir schon in den Fingern. Er hätte keine Zeit zur reagieren. Er hätte keine Chance…aber ich sollte mich beherrschen…auch wenn er es verdient hätte, aber sowas von! Anna schenkte ihm zum Glück keine große Beachtung. Gut so!

Ich klopfte noch schnell an Walburgas Tür und fragte, ob sie Kräuter benötigt. Wenn ich sowieso gerade auf der Jagd bin. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

Es dauerte nicht lange und ich nahm die Spur eines Hirsches auf. Wir folgten den Spuren und erblickten auf einer Lichtung schließlich das stattliche Tier. Anna überließ mir den Schuss und ich legte einen Pfeil an. Die Sehne schnellte zischend vor und der Pfeil bohrte sich tief in den Leib des Tieres. Der Hirsch machte vor Schreck einen Satz zur Seite und versuchte zu entkommen. Doch nach nur wenigen Schritten brach er zusammen und lag röchelnd am Boden. Anna zückte ihr Messer und stieß es in die Halsschlagerdar des Tieres. Warmes Blut sickerte vom Hals auf den saftigen Waldboden. Der Todeskampf war vorbei. Es war eine gute Jagd.

Anna packte den Hirsch an seinen Läufen und warft ihn sich über die Schulter. Keine Frage, sie verstand ihr Handwerk als Jäger. Was für eine tolle Frau, einfach umwerfend!

Ich schließe für einen Moment die Augen und greife auf die Macht, die sich in meinem Innern befindet, zu. Eine unsichtbare Kraft zieht mich leicht zur Seite und vor meinem inneren Auge erscheint das Bild einer Waldnelke. Walburga wird Augen machen!

Es ist schon spät und Edge und Pipper wurden müde. Enros meint es würde am Tee von Walburga liegen. Die hätte uns ruhig vorwarnen können, was sie für Kräuter in ihren Tee mischt! Zum Glück schien die Dosis sehr klein zu sein. Zu klein für mich. Ich habe schon so manch anderes Kraut zu mir genommen.

Ich saß noch eine Weile allein im Brandkessel und genehmigte mir einen Drink. Wo bleibt sie denn nur? Anna wollte doch nachkommen, damit ich ihr einen ausgeben kann. Ich leerte mein Glas und schaute betrübt auf dessen Grund. In diesem Moment wurde mir klar, sie wird nicht mehr kommen.

ALARM, ALARM, ALARM schallte es durch das Dorf. Und noch einmal. ALARM, ALARM, ALARM. Ich schnappe mir den Kurzbogen von Anna und renne aus dem Brandkessel hinaus. Eine Wache am Tor wurde anscheinend erschlagen und Schleifspuren führten aus dem Dorf hinaus.

Am Ende der Spur bot sich mir ein Anblick voller grotesker schwarzer Magie, schlimmer als jeder Albtraum! Auf dem Boden lag eine enthauptete Kuh, welcher ein fleischloser bleicher Stierschädel aufgesetzt war. Der Schädel war ganz weiß, blanker Knochen. Butze schüttete einen Kessel voll mit kochendem Blut über der toten Kuh aus. Der leblose Körper saugte das Blut wie ein trockener Schwamm auf. Widerlich! Im nächsten Moment begannen auf dem Stierschädel wirre Muster an zu leuchten. Kein Frage, hier war mächtige schwarze Magie am Werk! Plötzlich erwachte das Monstrum zum Leben, stemmte seine Hufe auf den matschigen Boden, drückte die Beine durch und stand in voller Größe vor uns. Ohne zu zögern legte ich einen Pfeil in die Sehne und schoss auf die Kreatur. Unbeeindruckt stürmte sie auf uns los. Einen regelrechten Pfeilregen ließ ich auf die Kreatur niederregnen. Aus ihrem gesamten Körper ragten etliche meiner Pfeile und meine Kameraden versuchten mit allem, was sie hatten, auf die Kreatur einzuschlagen. Sie werte sich heftig und schlug wild um sich. Mit einem ihrer Hörner erfasste die Kreatur Edge und durchbohrte ihn, sodass aus seinem Rücken das blutige Horn heraus schoss. Sie schüttelte ihren Kopf so lange, bis der schlaffe Körper vom blutigen Horn abglitt und auf den Boden mit einem dumpfen Geräusch aufschlug.

Immer und immer wieder legte ich einen neuen Pfeil an und ließ die Sehne hervorschnellen. Wir bekämpften die Kreatur mit allen Mitteln. Der bleiche Stierschädel begann sich plötzlich zu lockern und fiel schließlich zu Boden. Im selben Moment sackte der massige Körper zusammen und blieb leblos liegen.

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Fye D. Houtile Tagebuch II
Der Flasche Meister und Schwarze Magie

8 Tage nach dem fünften Vollmond des Jahres XXXXX, Dorf: Leet in Gasthof "Brandkessel"

Der Regen hat zwar nachgelassen aber, dafür ist das komplette Dorf im Schlamm gehüllt. 

Die Halbline Pippa, hat mir eine blutige Schalle gezeigt, in der sich wohl eine Elfenbrosche sich befanden haben soll. Diese ist seid mehreren Tage verschoben. Die Brosche gehört Walburga, diese hat ihr und den Rest der Gruppe einen Kräutertee gegeben, der Edge und Pippa wohl nicht so gut vertragen haben. 

Ich fühle mich schlecht vom Brandkessel gehandelt, weil der Gasthof doch Wein ausschenkt.

Der Vater von Ritter Mereno "Siegfried Mereno" hat dort doch Wein ausgeschenkt bekommen und ich habe keinen erhalten, dafür wird es kein Trinkgeld geben später.

Siegfried ist ein sehr alter Mann, der sich wohl in seine 70 befindet. Siegfried erinnert mich an meine Meister in meiner Ausbildung zum Magier im Orden. Siegfried hält wohl nichts von mir als Magier, ich war kurz davor in seine Richtung einen verstärkten Magisch Blitz zu schicken um ihn von meiner Macht zu überzeugen.

Als ich mit den weniger zivilisierten Rest der Reisegruppe am Tor des Dorf Ritter Mereno geklopft haben, wurde ich als der neue Meister für dieses Hinterwälder Dorf verwechselt. Ich konnte den äußerst höflichen Diener, der die Tür geöffnet hat, nicht überzeugen noch Edge (Söldner) mit herein zu lassen. Das Haus von Herrn Mereno hat mehrere Öl Gemälde und weist einen für seinen Stand, eine angemessene Innenausstattung auf. Herr Mereno war überrascht so schnell einen Zauber aus der Region "Meer der Tausend Schiffe" zu sehen. Ich bin stamme nicht von dort und habe Herr Mereno angelogen und behauptet ich wäre der neue Zaubermeister dieses Dorfes. Ich habe auch sehr guten Wein von Herr Mereno erhalten. Der Ritter trug gute Arbeitstaugliche Kleidung und ist eindeutig kultivierter als sein Vater Siegfried Merno.

Der Magier des Dorf "Ethamil" hat wohl immer gute Dienste und Arbeit geleistet. 

Im Turm habe ich ein gelegt Körperteile von Tieren gesehen und andere Gegenstände. Ich muss später nochmal einmal mir das Dachgeschoßzimmer an sehen. Ich habe auch kein Tagebuch vom Zauberer gefunden….. merkwürdig, denn Zauber lieben es Tagebuch zuführen. 

Mit der Übersetzung vom Buch über Schwarz Magie, bin ich nicht voran gekommen. Die ersten drei Seite habe ich und Herr Siegfried war wohl an meiner Tür. 

Mein Trinkspruch ist wohl nicht gut angekommen außer beim Baraden.

"In der Zurückgezogenheit von der Welt
erfahren wir die wahren Bedeutung von Reichtum;
in froher Trunkenheit
ergründen wir die alten Welten." 
Yamaoka Tesshu
 
 
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