Der Fluch

Der Weg zum Gemskogel
Von ausgehungerten Berglöwen und Tentakeln

Es ist nun drei Tage her, dass die Gruppe Leet und Elathiel damit auch Anna verlassen hatte. Er sehnte sich schon am ersten Abend, nachdem sie aufgebrochen waren, nach ihr. Hoffentlich könne er sie bald wieder in seinen Armen halten.

Sie machten die Bekanntschaft mit einem Elfen namens Bolzen. Elathiel wusste nicht so recht, was er von diesem Elfen halten sollte. Seine ganze Familie hatte wohl solch seltsame Namen. Sie waren in keinster Weise wohlklingend, sondern klangen hart und grob und erinnerten eher an Namen von einigen Menschen oder Zwergen. Auch das er eine Axt bei sich führte irritierte Elathiel. Diese grobschlächtige Waffe passte einfach nicht zu der leichtfüßigkeit und Eleganz der Elfen. Wenigstens führt einen Kurzbogen mit sich. Jedoch besitzt er nicht die nötigen Fähigkeiten, um ihn auch effektiv zu benutzen. Neben all der Seltsamkeiten um diesem Elfen erwies sich seine Heilkunst jedoch als sehr nützlich.

Beim Wandern durch die Berge wurde die Gruppe von einem Berglöwen angegriffen. Er überraschte Elathiel, biss ihn in die Schulter und hinterließ eine tiefe blutende Wunde. Die Gruppe konnte ihn in die Flucht schlagen und Elathiel erkannte, warum er sie angegriffen hatte. Er hatte es nicht aus Bosheit getan. Bei genauerer Betrachtung konnte man deutlich seine Rippen unter dem Fell erkennen. Das arme Tier musste schon seit Tagen nichts mehr gegessen haben. Der Hunger hatte das Tier zum Angriff bewogen. Die Gruppe hatte mehr als genug Vorräte und Elathiel wollte dem Tier etwas von seinen Vorräten überlassen. Doch die anderen erkannten nicht das Leid und den Hunger. Sie sahen in dem Löwen eine gefährliche Bestie, die es zu töten galt. Das arme Tier hatte keine Chance und wurde totgeschlagen. Danach machten sie sich darüber her, rissen wild und unkontrolliert an dem Leichnam herum, um etwas Fleisch von den Knochen zu lösen. Elathiel wollte damit nichts zu tun haben und wandte seinen Blick ab. Er konnte nichts mehr für das Tier tun. Stattdessen widmete er seine Aufmerksamkeit den beiden Bäumen, die perfekt symmetrisch neben den Weg standen. So hoch oben war es überhaupt ein Wunder auf Bäume zu treffen. So wie sie platziert waren, musste sie dort jemand mit Absicht gepflanzt haben. Die Frage war nur wieso?

Menschen können manchmal seltsam sein, doch so jemand wie Fye ist Elathiel noch nicht begegnet. Der Tag nährte sich dem Ende und die Gruppe erreichte den Eingang einer Schlucht. Die Gruppe beschloss, es wäre das beste hier zu rasten und morgen Früh die Schlucht zu erkunden. Doch Fye lief ohne ein Wort zu sagen in die Schlucht und reagierte nicht auf unsere Rufe. Wie man freiwillig in einer kalten und scharfkantigen Schlucht übernachten will, ist Elathiel ein Rätsel. Am nächsten Morgen holten sie ihn ein, noch bevor er aufwachte. Vielleicht sah er ja ein, dass es keine weise Entscheidung gewesen war.

Wenig später fand die Gruppe die Leichen von drei Orks, deren Körper auf seltsame Weise zertrümmert worden zu sein schienen. In einem Sack entdecken sie den grün und blau geschlagenen Edge. Er erzählte die Orks hätte ihn gefangen genommen und ein Jäger habe sich mit einer Karte "Der Wagenlenker" in die Hand geschnitten, worauf hin ein Wagen erschien, welcher von zwei großen Raubkatzen gezogen wurde und die Orks überrollte. Anscheinend sind noch andere Leute im Besitz von diesen Karten. Wenn sie diesen Jäger finden würden, könnte er ihnen vielleicht mehr über die Karte erzählen.

Die Gruppe setze ihren Weg durch die Schlucht fort, als plötzlich aus einer Felsspalte Tentakel nach ihnen griffen. Einer der Tantakel umschlung Elathiel. An der Innenseite waren sie rau und kratzen einem die Haut auf. Griff man sie an zogen sie sich zurück, woraufhin die anderen Tentakel einen versuchten zu packen. Plötzlich tauchte vor Elathiel wie aus dem nichts eine Gestalt auf, die Elathiel bisher nur aus finsteren Geschichten kannte. Das Wesen war humanoid, wahrscheinlich ein Mensch, doch die Haut war blass und begann bereits zu zerfallen. Die Augen des Wesens blicken ihn ausdruckslos und leer an. In diesem Körper existierte keine Seele. Dieses Wesen war ein mittels schwarzer Magie belebter Leichnam, welcher nur Tot und Zerstörung über die Lebenden bringen werden wird. Dieses Wesen war ein Untoter. Elathiel legten einen Pfeil an und schoss. Die Wucht des Aufpralls ließ den Untoten für einen Moment wanken, doch zeigte sich in seinem Gesicht nicht der Hauch von Schmerz. Fye wurde von einem Tantakel in die Luft gehoben. Er rief dem Untoten etwas zu und dieser stand still und sah zu, wie Fye von dem Tentakel mit den Füßen voran in ein riesiges mit Zähnen bespicktes Maul gesteckt wurde. Er schrie vor Schmerz. Pipper kletterte auf die Schultern von Egde, packte mit beiden Händen Fye und zog mit aller Kraft. Das Maul ließ von Fye ab und zog sich in die Spalte zurück, aus der es gekommen war.

Nachdem die Gruppe den Rand eines Waldes erreicht hatte kam Fye wieder zu Bewusstsein. Er erklärte, dass er in dem Buch aus dem alten Zaubererturm in Leet von Schwarzer Magie gelesen hat. Ein Dämon habe mit ihm Kontakt aufgenommen und nun sei er ein Schwarzer Magier. Elathiel konnte seinen spitzen Elfenohren nicht trauen. Schwarze Magie? Er ist nun mit einem Dämon im Bunde? Da fiel es ihm wie Schuppen von den Augen: Die Weissagung. Der Teufel ist unter uns. Es machte plötzlich alles Sinn. Vor ihn wollte uns die mysteriöse Frau warnen. Er wurde von den dunklen Mächten korrumpiert. Bolzen war dies ziemlich gleichgültig. Ist er denn von allen guten Naturgeistern verlassen? Elathiel merke den entsetzten Gesichtsausdruck von Pipper. Er trat an sie heran und flüsterte ihr ins Ohr, sie solle die Karte "Der Teufel" versuchen heimlich mit ihm in Kontakt zu bringen. Um Fye abzulenken stellte Elathiel Fragen an Fye über seine neuen Kräfte. Der plötzlich aus dem nichts auftauchende Zombie wurde von ihm beschworen. Nicht mal davor schreckte er zurück. Als Pipper die Karte gegen Fye von hinten drückte geschah nichts. Pipper und Elathiel forderten Fye auf die Karte in die Hand zu nehmen. Er tat es, doch nichts geschah. Schnell nahm Elathiel ihm die Karte wieder aus der Hand. Vielleicht müsse er sich mit dieser Karte in die Hand schneiden, so wie der Jäger mit dem "Wagenlenker". Doch nicht jetzt, wer weiß welche dunkle Mächte er beschwören würde, wenn er sich bedroht fühlt. Heute Nacht während der Nachtwache wenn er schläft…

Elathiel dachte genauer über die Karten nach. Sie schienen ohne Frage mächtige Magie zu enthalten, die genau in einer bestimmte Situation verwendet werden soll. "Der Teufel" bezog sich ohne Zweifel auf Fye, aber was hatte die zweite Karte zu bedeuten? "Die Liebenden"… Elathiel musste wieder an Anna denken. Er vermisste sie. Worauf hatte er sich hier nur eingelassen? Wäre er doch bei ihr in Leet geblieben. Diese Reise stellte sich als noch viel gefährlicher heraus als befürchtet. In diesen Bergen hausten nicht nur Orks, sondern auch riesige Monster mit Tentakeln. Anna…ob sich die Karte vielleicht auf sie bezog? Er liebte sie und sie ihn. Niemand sonst aus der Gruppe schien solche Gefühle für jemanden zu haben. Vielleicht könne er sie benutzten und ein wenig später wäre er bei ihr. Es soll Magie geben, mit der man große Strecken innerhalb eines Wimpernschlages zurücklegen kann. Leet soll in der Vergangenheit schon öfter von Orks angegriffen worden sein. Vielleicht war sie in Gefahr und die mysteriöse Frau wollte ihm eine Chance geben sie zu retten. Konnte das sein? Elathiel versuchte sich an die Worte der Weissagung zu erinnern. Die Erinnerung war schon fast verblast, doch was auch immer die myteriöse Frau zu der Karte "Die Liebenden" gesagt hatte, es klang nicht nach einer Warnung. Anna war in Sicherheit. Ganz sicher. Oder wenn er sich irrte? Bei diesem Gedanken wurde sein Magen ganz flau. Wenn er doch nur mehr über die Magie der Karten wüsste. Er müsse den Jäger finden, welcher Edge gerettet hat. Sicher würde er ihm mehr erzählen können. Vielleicht gehörte ihm ja das Lager im Wald. Sie waren noch nicht weit von der Schlucht entfernt und es konnte auch noch nicht lange her sein, dass der Jäger in der Schlucht war. Im Schnee und Eis hat er doch sicher Spuren hinterlassen. Warum hatte er daran nicht eher gedacht? Sie hätten nach Spuren suchen müssen, dann hätten sie dem Jäger folgen und finden können!

Anna…Er erinnerte sich noch gut, wie sie durch die Tür vom Brandkessel kam. Sie hatte die Haare so hübsch nach oben gesteckt und hatte sich schön zurecht gemacht. Elathiel war mit seiner schlichten Waldläuferkleidung ganz und gar nicht gut gekleidet. Doch Anna hatte das nicht gestört. Sie hatten einen wunderbaren Abend und eine ganz wundervolle Nacht zusammen verbracht. Auch wenn sie sich hübsch gekleidet und zurecht gemacht hat, als sie sich ganz nahe waren konnte er es riechen. Als Jägerin musste sie viel Zeit im Wald verbringen und irgendwann wird man eins mit dem Wald und nimmt auch seinen Geruch an. Anna haftete auch dieser Geruch an. Das mochte er so an ihr. Sie fühlte sich genau so verbunden zum Wald wie er. Wie gerne würde er sie jetzt einfach nur in den Armen halten…

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Zusammenfassung 5. Spieleabend
Die Helka - Enge

<u>Falls ich was vergessen habe, dann ergänzt es bitte in den Kommentaren. Da wir erst in 4 Monaten hier dran weiterspielen ist es vermutlich besser eher ein paar mehr Details zu haben. Dann wird das Anknüpfen leichter.</u>

  • Nachdem die SC die Lawine überstanden haben stehen sie vor der Helka-Enge. An der Seite des Eingangs finden sie eine alte Zeichnung. Pippa ist in der Lage sie du deuten und entdeckt, dass es sich um eine Skizze der Enge handelt. Eine Stelle hinter bzw. in der Kurve ist besonders markiert.
  • Die Enge ist vereist, fällt stark ab und ist gespickt von scharfkantigen Felsen. 
  • Während die meisten draußen ein Nachtlager aufschlagen, schläft Fye in der Enge. 
  • Am nächsten morgen holen sie ihn ein und finden kurze Zeit später vor der Kurve der Enge die Leichen von 3 Orks. Außerdem finden sie Edge bewusstlos in einem Jute-Sack.
  • Hinter der Biegung werden sie aus einer Spalte in 3m Höhe von Tentakeln angegriffen, dir rau sind wie Schmiergelpapier. Fye wird beinahe gefressen, bzw. in Säure aufgelöst. Beschwört aber zuvor noch einen Zombie.  
  • Nachdem sie die Enge verlassen haben, erhebt sich vor ihnen der Gemskogel. Seine Ausläufer im Nordosten bilden eine bewaldete Hochebene. Irgendwo im Wald sahen die SC Rauch aufsteigen. Sie schlagen ein Lager am Waldrand auf um erst mal wieder zu Kräften zu kommen. 
  • Nachdem Pippa sich an das Lagerfeuer angeschlichen hat und dort unter anderem Netze liegen sah, kamen Edge und Elathiel hinterher. Nicht ganz so leise.  Pippa sieht Bewegung in den Büschen. Als sie das nächste mal zum Lagerfeuer kucken ist das Netz weg. Kurze Zeit später ertönen 3 Trommelschläge. Dann ist wieder Ruhe. 

 

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Zusammenfassung 4. Spieleabend
  • Edge sollte Nachtwache schieben, kam aber vom Pinkeln nicht zurück.
  • Die beiden Elfen haben sich mit der Nachtwache abgewechselt.
  • Im Laufe der Nacht tauchten mehr Feen auf die die Gruppe bis zum Morgen nicht mehr verliessen.
  • Fye wurde von Alpträumen geplagt und fand keinen erholsamen Schlaf. Als er am nächsten Morgen versucht mit seinem Zauberstab einen Lichtzauber zu wirken umfängt die Gruppe tiefste Schwärze.
  • Direkt nach dem Aufstehen folgt die Gruppe den Feen in den Wald, trifft eine zottelige Alte, und bekommt die Karten gelegt. Sie erhalten die Karten "Die Liebenden" und "der Teufel"
  • Sie reiten eine Schlucht entlang, bis sie auf eine Steilwand mit Überhang stoßen. Sie schaffen es auf den Vorsprung und stehen nun vor einer dunklen Spalte durch sie gehen "wollen". 
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Fye D. Houtile Tagebuch IV

11-13 Tage nach dem fünften Vollmond des Jahres XXXXX, am Fuße des Gebirges

wir haben ein Nachtlager aufgeschlagen, wo wir in der nähe auch den Elfen Schame "Bolzen" getroffen haben.

Der Söldner Etch ist ein verschwunden und sein Pferd zu gelassen. Wir haben dann in der Gruppe entschieden das Pferd Bolzen zu zuteilen. Etch ist halt ein Söldner und die Loyalität ist für seine Art ein Fremdwort. Aber hat die Mission durchgeführt für die er, auch von mir bezahlt wurde.

Ich habe ein Lagerfeuer in Mitte der Gruppe gemacht, weil wir  Sachen in Wald gesehen und gehört haben. Ich habe Bolzen gefragt ob er Magie oder Schamenmagie kennt, um meine Brandblasen heilen zu können. Er hat zu erst abgelehnt weil er nicht genug Mana hatte, um eine Heilung zu vollziehen. Ich ging dann im einem eigenen Zelt schlafen. Ich träume oder sah etwas mehr…

Bolzen weckte mich mitten in der Nacht als ich albträumte. Der Schame sah besorgt aus und fragte mich ob es mir gut gehe. Ich log ihn an und sagte es gehe mir soweit gut.

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Aeonoras Kreuz
Weissagung

Wer von euch seine Notizen/ Interpretationen zur Kartenlegung hier noch mit reinschreiben will, der kann das gerne tun.

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Zusammenfassung 3. Spieleabend
Die Suche nach Elisera beginnt

- Die Gruppe schafft es nach unzähligen Versuchen den magischen Stierschädel zu zerstören. Leider haben sie dabei auch die Elfenbrosche vernichtet

- Onthar taucht in Leet auf und erzählt von seiner Tochter Elisera, die vor 17 Jahren von Orks entführt wurde. Eine Seherin hatte vor Kurzem eine Vision von ihr auf dem Berg Gemskogel. Die Gruppe erklärt sich bereit, sich auf die Suche nach ihr zu begeben. Onthar überlässt der Gruppe seine drei Pferde

​​​​​​​-Pipper und Edge kaufen neue Waffen beim Schmied. Alle besorgen sich Vorräte und Winterkleidung für den Aufstieg zum Berg

​​​​​​​- Edge geht zum Priester Graathel und schöpft neue Kraft aus dem gemeinsamen Gebet und einer Segnung

- Elathiel besucht Anna und kauft ihr einen Langbogen sowie eine Lederrüstung ab. Sie verabreden sich erneut für den Abend im Brandkessel. Während des abends kommen sich die beiden näher und verbringen die Nacht zusammen

​​​​​​​- Sigefried's Altersbeschwerden sind zu groß, als das er sich auf die Suche nach Elisera begeben könnte und verbleibt in Leet. Er schenkt Pipper ein Pony

- Pipper, Edge, Fye und Elathiel brechen auf in Richtung Gemskogel. Ihre Wege kreuzen sich mit Bolzen. Einem Elfen mit einem sehr ungewöhnlichen Namen

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Fye D. Houtile Tagebuch III
Die schwarze Schrift und der Wald

10 Tage nach dem fünften Vollmond des Jahres XXXXX, im Wald

ich habe mir nicht vorstellen können Nekromantie Magie zu sehen. Eine tote Kuh wurde mit einem Stierschädel und einen Kessel voller Blut wieder belebt.

Ich habe Instinktiv die Person am Lagerfeuer angegriffen. Eine magische Rückkupplung vom Zauberspruch "Entzünden" hat mich fast getötet. Ich musste mich in den Schlamm werfen um die Flammen auf meinen Körper zu löschen. Die Person am Lagerfeuer war der Fischer. Ich habe ihn fasst getötet. Das Nekro Ding hat Edge schwer verletzt.

Der Schädel wies Schnörkel nach zwergischer Art auf. Ich habe Untersuchungen diesbezüglich durch geführt, aber nichts weiteres gefunden. Der Zwergen Schmied weiß wohl nichts darüber.

Ich muss diesbezüglich einen Bericht an meinem Orden in der Stadt Crisasun schicken aber in diesen Dorf an den Rand der Berge gibt es keine Poststelle. Wenn ich den Fall der Nekromantie lösen kann, wird das ein guter Vorschritt in meiner Karriere als Magier. Den Titel eines Meister vom Orden werde ich dafür nicht erhalten, aber ein zwei Ränge werde ich wohl aufsteigen. 

Aber das Buch der Schwarzen Magie, dass ich gefunden habe enthält wahrhaft Schrecken aus in dieser Welt und anderen. Ich habe es durchgelesen und übersetzt. Der Inhalt hat mich nicht gut Schlafen lassen. 

Ich habe Enro den Herr des Dorfes vom Vorfall in der Nacht berichtet und habe den Turm aufgeräumt. Der Turm hat nun Names Schild.

Ich habe mir einen Hut gekauft, war ziemlich teuer 5 TT aber ein so genannter "Meister" muss auch auf sein Aussehen achten.

Im Wald haben wir einen Elfen Schamen mit dem Namen Bolzen getroffen,…..Bolzen ich verstehen die Namengebung der Namen nicht.

 

Fye D. Houtile der Zauberer aus Crisasun

 

Ceterum censeo Carthaginem esse delendam

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Elathiel: 3. Spieleabend
Eine romantische Nacht

Anna betrat den Brandkessel, während Elathiel mit seinen Kameraden an einem der Tische saß. Sie sah gut aus. Ihre langen dunklen Haare hatte sie hübsch zurecht gemacht und als sich ihre und Elathiels Blicke trafen lächelte sie ihn sowohl freudig, als auch ein wenig nervös zu. Elathiel stand auf und führte sie zu einem der freien Tische für 2 Personen. Sie aßen zu abend, tranken, quatschen und lachten. Mit der Zeit wurde Anna auch immer lockerer und entspannter. Sie schien den Abend sehr zu genießen. Ihm ging es genauso.

Nach einigen Gläsern Alkohol stand Elathiel auf. Er stellte seinen Stuhl neben den von Anna und setzte sich dicht neben sie. Während sich ihre Köpfe langsam einander nährten, legte er seine rechte Hand auf ihre Wange und hielt ihren Kopf. Beide schlossen die Augen. Ihre Köpfe rückten immer weiter zusammen, bis schließlich seine Lippen die ihre trafen. Sie begannen sich zärtlich zu küssen. Die Küsse wurden immer intensiver und leidenschaftlicher. Beide stießen leise abwechselnd vor Lust auf. Keiner der beiden wollte aufhören. Im Gegenteil. Sie wollten immer mehr sich der Lust hingeben und den Körper des anderen erkunden. Mit seinen Händen liebkoste er ihren Arm, ihre Seite und die Hüfte. Er löste sich von ihren weichen Lippen und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Anna schmunzelte, blickte ihn an und nickte freudig. Elathiel stand auf, nahm Anna's Hand und führte sie aus dem Brandkessel hinaus.

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Brief an Momo
von Pippa

Liebste Momo,

nun ist es schon arg lange her, dass ich mich bei dir gemeldet habe, und bei der Arbeitsmoral der Barden und anderer Postträger in diesen Gefilden werden es bestimmt noch zwei zusätzliche Spannen sein, bis dich dieses Geschriebene erreicht. Ich vermisse dich und die Truppe sehr, vor allem, wenn ich mir vor Augen führe, wie meine Wandergruppe miteinander umgeht.  Dass natürlich nie eine so starke Familie wie bei uns enstehen kann, war mir von Anfang an bewusst, aber ein solch garstiger Ton und ein solches Nebeneinander-, ja fast Gegeneinanderleben, das trübt mein Gemüt doch zusehends.

Ich habe dir ja bereits in meinem letzten Brief von den Herren berichtet: Von Edge, dem Söldner, der so gar keine liebenswerte Seite an sich zeigen mag, von Fye, dem Zauberer, der denkt, er ist der Einzige mit Existenzberechtigung hier, und Elathiel, dem Waldläufer, den ich fast schon ein bisschen gern gewinnen konnte.

Was die Gesellschaft zu wünschen übrig lässt gleichen die Abenteuer aber fast wieder aus; und was für Abenteuer, Momo! Genau, wie ich es mir immer ersehnt habe! Ich weiß, für Halblinge ist es oft schwer nachzuvollziehen, aber ich weiß, du vertsehst mich, so wie du das immer getan hast. Jeder Tag bringt neue Menschen, riesenhaft Bäcker mit Piepsestimmen, kahle Barden die sich als Bordellbetreiber Taschengeld hinzuverdienen, verschwundene Fischer und echte Ritter und deren Väter. Sogar ein Veilchen habe ich schon geschenkt bekommen, und auch wenn es zermatscht und zerrupft war, so war es doch in meinen Augen das zarteste Blümelein. Ich glaube, die Leute hier sehen nicht zu viele Halblinge und schon gar keine weiblichen, deswegen wird mir ein bisschen mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Gott sei Dank dass hier niemand von meinen diebischen Anwandlungen weiß, ich glaube, ich würde aus der Stadt katapultiert, so ehrlich sind die Leute hier.

Unser neuestes Abenteuer hat auch einen Kessel mit Blut, einen Stierkopf und einen echten Fluch beinhaltet. Kannst du dich noch an den Fluch des Senners vom Teufelsberg erinnern? Diesmal ist niemand gestorben, aber trotzdem kamen mir viele schlechte Erinnerungen in Gedächtnis. Ich hoffe, du und die Truppe sind immer in Sicherheit. 

Zu unserer Truppe hat sich auch noch ein weiteres Mitglied gesellt, und zwar der Vater vom Dorfritter. Er hat schon einige Sommer gesehen und ist auch definitiv nie nüchtern, aber stets freundlich zu mir und sehr kampferprobt. Und er scheint eine menschliche Seite am Söldner gefunden zu haben, was ich ihm hoch anrechne, denn mir ist es noch nicht gelungen.

Liebste Momo, wie immer schicke ich dir  das bisschen Geld das ich erübrigen kann und obendrein noch eine exzellente Kräutermischung; ein Aufguss wird bestimmt akute Muskelschmerzen lindern, oder helfen wenn dein Ischias mal wieder Probleme macht. Eines Morgends habe ich ein kleines Säckchen Gold unter meinem Kopfkissen gefunden, und ich habe auch eine Vermutung, wo es herkommt. Die Genauigkeiten meines Abenteuers erzähle ich dir, wenn wir uns wieder sehen, denn ich befürchte dass sie niedergeschrieben allzu fantastisch wirken.

Grüß alle recht lieb von mir und gib vor allem Konni einnen dicken Kuss

Bis hoffentlich bald,

deine dich liebende Pippa

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Zweiter Tagebucheintrag von Greta
Die Witwe hat genug gesehen

Liebes Tagebuch,

wie du weißt habe ich beschlossen, dem Quartett von gestern nachzustellen.  Das ist mir, wie erwartet, leicht gefallen, denn wer beachtet schon eine Witwe in Lumpen? Trotzdem wünschte ich, ich hätte es nicht getan. Mir ist schlecht, und das liegt nicht nur am Kater. Aber eins nach dem Anderen.

Der Tag ging ganz normal los. Erst mal sind die  vier zu den Merenos gegangen. Der Hänfling wurde dort als "Meister" angesprochen. Möglicherweise habe ich mich in ihm und seinen Fähigkeiten getäuscht, Äußerlichkeiten sind ja nicht alles. Der "Meister" durfte rein und die anderen wurden weggeschickt. Ich beschloss, vor dem Haus der Merenos zu warten, denn eine einzelne Person zu belauern schien mir vorerst sinnvoller, als dem Rest der Gruppe nachzusetzen. Die scheinen nämlich nicht wirklich auf Zusammenarbeit wert zu legen … manchmal reden sie einfach nicht miteinander, und irgendjemand läuft kommentarlos vom Rest der Gruppe weg. Komisches, verdächtiges Pack.

Der "Meister" verließ das Haus der Merenos schon bald wieder, in Begleitung vom alten Siggi. Er war mal wieder in sein lächerlich zu enges Ritter-Outfit aus dem vergangenen Jahrhundert geschlüpft. Das musste bedeuten, dass er die Sache genau so komisch findet wie ich. Besonders sympatisch war mir Mereno Senior trotzdem noch nie, dieser senile, alte Knacker.

Später ging die Gruppe gemeinschaftlich zum Magierturm. Ich mag den Magierturm nicht. Dort geht es nicht mit rechten Dingen zu, erzählt man sich. Später kommen sie sicher wieder zurück in den Brandkessel, dachte ich mir, und habe dort auf sie gewartet.

Und da saß er – Raoul, mit einem kleinen Feilchen, was ihm sicher der Fleischer am Vorabend verpasst hat… Wir kamen ins Gespräch und er gab mir einen Kräuterschnaps nach dem anderen aus. Irgendwann bin ich zusammen gebrochen. Wie peinlich! Ich erinnere mich kaum noch an das Gespräch. Hoffentlich habe ich nichts blödes gesagt. Ich bin jedenfalls alleine in einem Zimmer im Brandkessel wieder aufgewacht, als die Wachen alarm schlugen.

Natürlich waren das Fremden-Quartett sowie Mereno Senior bereits auf dem Plan. Ich hatte also Recht mit meinem Misstrauen! Ehe ich mich versah, verschwanden sie außerhalb der Stadt. So leicht kommen sie mir nicht davon, und ich folgte ihnen.

Was ich am Ende des Weges sah, wird mich nie wieder loslassen. Ich wage noch nicht, dir zu beschreiben, was dort war, liebes Tagebuch. Wenn ich das zu papier bringe, wäre es das Eingeständniss an meinen Wahnsinn. Vielleicht war es auch noch die Restwirkung vom Kräuterschnaps.

Ochsen mit Skelett-Köpfen gibt es nämlich gar nicht…

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